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Holler Apotheke Traun
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Abenteuer, Herausforderung, Befriedigung
Gesundheitssystem auf afrikanisch ...
Der Schweiß, der geflossen ist; der Staub, den wir geschluckt haben; die schlechten sanitären Bedingungen; die ca. 100 km Gesamtgehstrecke, die 8.500 Höhenmeter, die 66 Gehstunden: alles ist vergessen, wenn man am Gipfel des Uhuru Peak - besser bekannt als Kilimanjaro - steht.

Nach 6-stündiger Busfahrt von Nairobi durch die ostafrikanische Savannenlandschaft nach Arusha/Tanzania zeigt sich unser erster Berg, der Mount Meru mit 4.652 m. Wir schlendern noch durch einen bunten Markt und machen Bekanntschaft mit dem örtlichen Gesundheitssystem: eine afrikanische Verblisterung (mit Kerze wird das Plastik geschmolzen) und einem vergitterten Drogenkiosk.

Am nächsten Morgen starten wir mit flauem Gefühl im Bauch, gerüstet mit vielen Blasenpflastern, Peeroton Enerigieriegeln und Mineraldrinks. 5 Stunden Aufstieg, zuerst über offenes Grasland, dann durch einen faszinierenden Bergwald zur ersten Hütte. Wir werden von einem Ranger des Nationalparks begleitet, der uns vor wilden Tieren schützen soll. Um uns vor einem weiteren wilden Tier, dem Muskelkater, zu schützen, schlucken wir jeden Morgen und Abend BCAA´s (von Peeroton) - und es hilft! Wir spüren keine Ermüdung, keinen Kater und erklimmen am nächsten Tag den ersten Gipfel (Little Meru 3.820 m). Von hier aus können wir unser heißbegehrtes Ziel, den Kilimanjaro mit seinem permanenten Schneedach deutlich vor uns sehen. Doch bis dort hin müssen wir noch den zweiten Gipfel des Mount Meru, den kleinen Nachbarn des Kili, erreichen und uns auf die Höhe (die sich schon deutlich bemerkbar macht) körperlich einstellen. Aber wir schaffen es alle super und ein gewisses stolzes Gefühl können wir nicht leugnen. Nach einer dritten Nacht am Berg steigen wir wieder ab und werden von drei Giraffen und einer Büffelherde begrüßt. Auch eine Affenfamilie tummelt sich um uns herum. Völlig verstaubt und schmutzig sehnen wir uns nur noch nach einer Dusche im Hotel.

POLE, POLE HEISST DAS ERFOLGSREZEPT

Jetzt wird es ernst! Ob wir es wirklich alle Vier schaffen auf den Gipfel zu kommen? Am Fuße des höchsten Berges Afrikas werden wir etwas kleinlaut. Von 1.811 Metern geht es los. Wir haben uns für die Machame-Route entschieden, im Glauben, hier gehen weniger Menschen. Gruppen von Trägern überholen uns, mit riesigem Gepäck am Kopf oder am Rücken, in einem Tempo, dem wir nur Bewunderung zollen können. Pole, Pole! (langsam, langsam) heißt es aber für uns! Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der richtigen Akklimatisierung und im langsamen Gehen - sagen die Führer und die erfahrenen Bergsteiger.

Das Gehen ist für uns alle kein Problem. Nur die Menge von Menschen, die es auch versuchen wollen, und der Dreck und Mist um uns herum, machen uns zu schaffen! Wo bleibt das naturverbundene, idyllische Abenteuer?! Aber es wird von Tag zu Tag besser. Manche Gruppen wählen andere Routen, manche müssen überhaupt umdrehen. Die verschiedenen Klimazonen sind faszinierend. Vom dichten Regenwald, durch Erika-Buschwald, dann über zerklüftetes, vulkanisches Grasland mit den ersten Senecien, über die weite Lavasteinwüste bis zur letzten steilen Geländestufe zum South Summit Circuit unter den Gletschern des Kilimanjaro.

Nächtlicher Start zum Aufstieg über die steilen Geröllfelder der oberen Mweka-Route durch das South East Valley zum Kraterrand beim Stella Point (5.745 m). Geschafft! Gott sei Dank geht jetzt auch endlich die Sonne auf und wärmt unsere kalten Glieder. Auf dem Weg dorthin mussten viele umkehren, oder schleppten sich mit allerletzter Kraft und aufmunternden Worten des Führers hinauf. Uns geht es allen gut (dank Energizer und Powerriegel). Wir sind bereit, die letzten 150 Höhenmetern zum Uhuru Peak (5.895 m), dem Kilimanjaro-Hauptgipfel und höchsten Punkt Afrikas, zu bewältigen. Sieht so nahe aus, aber in dieser Höhe zieht sich alles! Gerührt und überwältigt vom Erlebnis, der Selbsterfahrung und letztendlich auch vom wunderbaren Blick fallen wir uns mit Tränen in den Augen in die Arme! Ein Gefühl, das man kaum beschreiben kann.

DANKE
Wir möchten uns auf diesem Weg für die kompetente Unterstützung der Firma Peeroton und die reibungslose Organistaion durch die Firma Bergspechte bedanken.
Aber vor allem bei den vielen netten afrikanischen Menschen, die uns geholfen haben, diesen Traum zu erfüllen.

Edith Holler
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