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ZIRBE: die Königin der Alpen
PFLANZEN WIRKSTOFFE näher betrachtet
Knorrig, fast trotzig, stehen die Zirbelkiefer oft ausgesetzt nahe der Baumgrenze, dort wo es vielen anderen Bäumen schon zu ungemütlich ist. Oft über Jahrhunderte durch Stürme, Schneedruck und Blitzeinschläge zu bizarren Skulpturen geformt, ist die Zirbe ein ganz besonderer Baum.
Lange Zeit erkannten das nur die Einheimischen, denn das astige Holz sahen viele als minderwertig an. Das hat sich geändert: Nicht nur, weil man heute das besondere Aussehen dieses Holzes schätzt. Heute genießt man alte Zirbenstuben und ein Bett aus Zirbenholz ist gefragt.

Dass Holz in der Wohnumgebung die Raumatmosphäre verbessert, ist schon lange bekannt und inzwischen auch in vielen Studien bestätigt. Aber für die Zirbe hat man weitere faszinierende Eigenschaften herausgefunden. Soll doch die Herzfrequenz gesenkt werden und zwar um bis zu 3.500 Schläge pro Tag - also in etwa die Zahl der Herzschläge in einer Stunde! Damit erklärt sich die entspannende, beruhigende und schlaffördernde Wirkung.

Auch das Zirbelkiefernöl hat eine positive Wirkung auf unsere Schlafqualität. So stellte man fest, dass Menschen, die im Schlafbereich den Duft von Zirbelkiefernöl um sich hatten, rascher in den Schlaf fanden und am nächsten Morgen wesentlich ausgeruhter und erholter waren. Es genügt, ein Taschentuch mit etwas Zirbelkiefernöl zu beträufeln und neben das Kopfkissen zu legen - oder Sie füllen einfach den Kopfpolster mit Zirbenholzspänen.

Es bestätigte sich auch, dass Klassenzimmer mit Zirbenholzmöbeln die Leistungsfähigkeit der Kinder wesentlich erhöhten. Das Holz der Zirbe ist weich, leicht, dauerhaft und gut zu bearbeiten. Die zahlreichen festverwachsenen Äste der Zirbe bedeuten für das Holz im Gegensatz zu anderen Holzarten keine Qualitätsminderung. Durch die dunklen Äste entsteht eine besonders schöne Zeichnung. Frisch geschlagenes Zirbenholz bewahrt noch Jahrzehnte seinen angenehmen, charakteristischen Duft: waldig, balsamisch, frisch, kampferartig, würzig ...

Wie der Baum ist auch das Zirbelkiefernöl: es beinhaltet sehr viel Kraft und gibt Sicherheit. Es reinigt die Luft, man fühlt sich wie in den Bergen und kann frei atmen - deshalb ist es ideal für die Duftlampe. Zirbelkiefernöl stimuliert, stärkt unseren Willen, schenkt uns neuen Mut und Selbstbewusstsein, steigert das Durchsetzungsvermögen. In den Zeiten der Rekonvaleszenz nach einer schweren Krankheit hilft uns das Öl der Zirbelkiefer - in Bädern oder Massagen - schneller wieder fit zu werden.

Wie alle Nadelbaumöle hat das Öl der Zirbelkiefer eine gute Wirkung auf die Atemwege. Das ätherische Öl wird von der Lunge aufgenommen und erleichtert das Atmen. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff in das Blut. Außerdem sind die enthaltenen Öle antiseptisch, sie lösen Schleim, fördern die Durchblutung und unterstützen die Behandlung von Erkältungen, Husten und Bronchitis. Das Öl eignet sich auch hervorragend für eine vorbeugende Saunamischung und kann mit Minz-, Zitronen- oder Eukalyptusöl verfeinert werden.

Eine weitere wichtige Wirkung des Zirbelkiefernöls: Es steigert die Durchblutung der Haut und lindert Schmerzen. So kann es zum Beispiel bei Muskelschmerzen und Verspannungen helfen. Die schmerzlindernde Wirkung macht sich auch bei Kopfschmerzen, Neuralgien und bei rheumatischen Beschwerden bemerkbar - z.B. bei Massagen und Einreibungen.

Schließlich gibt’s noch den Zirbenschnaps aus den Zapfen der Zirbe. Eine Link zum Rezept dafür finden Sie in der linken Spalte.
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DIE ZIRBE

(Pinus cembra), oft auch Arbe oder Arve genannt, ist ein typischer Vertreter der Kieferngewächse der europäischen Alpen.

Der Name leitet sich möglicherweise vom mittelhochdeutschen zirben ab, das "wirbeln” oder "sich im Kreis drehen” heißt und auf den oft durch Wind und Wetter beeinträchtigten Wuchs hinweist.