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Zecken bei Hunden
Nicht nur lästig, sondern auch eine Gefahr für den Hund
Zecken sind bei Hunden nicht nur eine lästige Plage, sie übertragen auch gefährliche Krankheitserreger. Informationen dazu heute von Mag. Irene Paukowitsch und Mag. Jutta Schaufler vom Tierambulatorium Mannswörth.
Die Tage werden länger, es wird wärmer, die Knospen beginnen zu sprießen - es wird Frühling! Doch mit den wärmeren Jahreszeiten kommt auch eine schon lauernde Gefahr auf uns zu: die Zecken! Jeder kennt sie und manche leidgeprüfte Tierbesitzer berichten, dass sie sogar täglich mehrere dieser Parasiten von ihrem vierbeinigen Liebling entfernen müssen.
Höchste Aktivität im Frühling und im Herbst
Aber diese Tiere sind nicht einfach nur eine lästige Plage, sie übertragen auch beim Hund gefährliche Krankheitserreger! Ab März beginnen in unseren geographischen Breiten die Zecken aktiv zu werden. In Österreich gibt es auf das Jahr verteilt ein biphasisches Aktivitätsmaximum. Das bedeutet, dass vor allem in der Zeit von Mai bis Juli die meisten Zecken zu finden sind und später in den Monaten September und Oktober nochmals mit einer erhöhten Zeckenaktivität zu rechnen ist. In Österreich haben wir es vor allem mit zwei Zeckenarten zu tun. Einerseits mit dem so genannten Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) und andererseits mit der Braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus). Der Gemeine Holzbock ist der Überträger der Borreliose. Eine Erkrankung, auf die wir nun näher eingehen möchten.
Borreliose: langwierig und nicht zu unterschätzen
Der Erreger der Borreliose ist ein Einzeller und zählt zu der Familie der Spirochäten. Diese werden von den infizierten Zecken beim Saugakt auf den Hund übertragen. Nach der Infektion kann die Inkubationszeit, also die Zeit bis zum Ausbruch der ersten klinischen Krankheitssymptome, zwei bis fünf Monate betragen.

Die erkrankten Hunde leiden an hohem Fieber, Lethargie, Appetitlosigkeit, Schwellungen und oder Schmerzhaftigkeit eines oder mehrerer Gelenke und Lahmheit. Die Erkrankung beginnt oft schleichend und wird in vielen Fällen erst sehr spät erkannt. Die Therapie ist sehr langwierig. Der Patient bekommt über mehrere Wochen Antibiotika verabreicht und erholt sich nur langsam.
Zum Glück können Sie als Tierbesitzer Ihren Liebling aber sowohl vor einem Krankheitsausbruch schützen, als auch das Risiko einer Ansteckung mit Borrelien bzw. eines Zeckenbisses mindern.

Schützen und täglich pflegen Bewährt hat sich dabei der Gebrauch von Zeckenschutzbändern, Sprays oder so genannten Spot on-Präparaten. Dieser flüssige Parasitenschutz wird im Nackenbereich auf die Haut aufgetragen, resorbiert und die Zecken sterben unmittelbar nach dem Biss ab.

Trotz dieser Antiparasitika ist es sehr wichtig, das Haut- und Haarkleid des Hundes täglich nach Zecken zu durchsuchen, da die Borrelien erst gegen Ende des Saugaktes übertragen werden. Das Entfernen der Zecken innerhalb der ersten 24 Stunden verhindert meist eine Infektion mit diesen Krankheitserregern.
Eine Impfung schützt
Neben dem Schutz vor den Zecken gibt es aber auch eine Impfung direkt gegen die Borrelien. Die Grundimmunisierung umfasst zwei Teilimpfungen im Abstand von drei bis vier Wochen. Es sollte rechtzeitig damit begonnen werden, damit Ihr Hund mit Beginn der Zeckensaison Anfang März bereits einen Impfschutz aufgebaut hat. Die Impfung wird anschließend einmal jährlich aufgefrischt.

So geschützt können Sie gemeinsam mit Ihrem vierbeinigen Freund beruhigt in den Frühling starten und die warmen Jahreszeiten genießen. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben wenden Sie sich bitte an Ihre Tierärztin/Ihren Tierarzt, sie/er informiert und berät Sie gerne.
Mag. Irene Krammer und Mag. Jutta Schaufler
http://www.tierambulatorium.mannswoerth.at
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