Holler Apotheke Traun, Wetterfühligkeit
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WETTERFÜHLIGKEIT
Wenn die Gsundheit unter dem Wetter leidet
Gerade der April, der auch wettermäßig nicht so recht weiß, was er will, stellt alle auf die Probe, die unter Wetterfühligkeit (auch Meteoropathie) leiden.
Etwa ein Drittel der Bevölkerung leidet unter Wetterfühligkeit. Das bedeutet, dass diese Menschen gegenüber Witterungserscheinungen wie etwa Luftdruckschwankungen, Föhn, Gewittern, wechselnder Luftfeuchtigkeit etc. empfindlich sind. Kopfdruck, innere Unruhe, Kreislaufstörungen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit oder allgemeines Unwohlsein sind die häufigsten Symptome bei einer Wetterfühligkeit. Ungefähr alle sechs Tage ändert sich in unseren Breiten die Großwetterlage, was häufig mit starken Temperatur- und Luftdruckschwankungen verbunden ist. Gerade im April kann das oft noch viel rascher gehen: An einem Tag schneit es, am nächsten Tag scheint die Frühlingssonne und Wind oder Föhn können ebenso rasch kommen und gehen.

Wetterfühligkeit ist keine Einbildung

Oft sind es nur leichte Kopfschmerzen oder Kreislaufstörungen, unter denen die Betroffenen leiden, aber manchmal sind die Symptome derart heftig, dass wetterfühlige Menschen zeitweilig arbeitsunfähig sind oder bis zur totalen Lebensunlust beeinträchtigt werden. Wetterfühligkeit kann sich auch durch Erschöpfung, Schlafstörungen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Gereiztheit, Schwindel oder Narbenschmerzen äußern. Aber kann das Wetter tatsächlich das Wohlbefinden gesunder Menschen negativ beeinflussen oder ist alles nur eine Frage der Psyche?

Erste Untersuchungen in diesem noch jungen Betätigungsfeld der Wissenschaft haben aber schon gezeigt: Wetterfühligkeit ist keine Einbildung! Temperatur und Luftfeuchtigkeit nehmen tatsächlich Einfluß auf den Wärmehaushalt und die Flüssigkeitsbilanz des Körpers. Viele Wissenschaftler sind jedenfalls der Meinung, dass das Wetter zwar nicht krank machen, wohl aber bestehende Krankheiten oder Störungen der Befindlichkeit verschlimmern kann. Vielfach deuten Experten Wetterfühligkeit auch als Schutzreflex aus der Frühzeit der Menschheit, der heute fälschlicherweise als Stress oder Krankheit eingeordnet wird.

Unterschiedliche Auswirkungen

Nicht jeder empfindet das Wetter gleich. Die individuelle Wetterfühligkeit steht auch in Abhängigkeit zum Gesundheitszustand und entlarvt deshalb nicht selten gesundheitliche Schwachstellen. Tiefdruckgebiete können beispielsweise zu Kopfschmerzen und erhöhten Blutdruckwerten führen. Die „Null-Wetterlage“, in der die Luft stagniert und trübe wird, begünstigt Infarkte, Depressionen und allergischen Reaktionen. Warmfronten führen zu Beschwerden bei Kreislauferkrankungen und entzündlichen Prozessen. Kopfschmerzen, reduzierte Blutgerinnung, Schlafstörungen, Krämpfe und niedrige Blutdruckwerte treten vermehrt bei Schönwetter mit Ostwind auf. Migräneanfälle häufen sich bei Zufuhr feuchter Warmluft und bei kaltem Hochdruckwetter.

Hausmittel: Kräuterbad

Ein beruhigendes und entspannendes Kräuterbad wird schon seit Generationen als probates Mittel bei Wetterfühligkeit eingesetzt. Die Kräuter (je ca. 50 Gramm von Kamille, Lavendel, Rosmarin) werden in ein Leinen- oder Baumwolltuch verpackt und direkt in den Strahl des einlaufenden Badewassers gelegt. Die Kamille befreit von Kopfdruck und wirkt Erkältungen entgegen. Lavendel wirkt entspannend und hilft gegen rheumatische Beschwerden. Rosmarin hat ebenfalls einen entspannenden Effekt und eine positive Wirkung auf die Durchblutung des Gehirns. Die Temperatur des Badeswassers sollte ca. 38 Grad Celsius betragen, die Badedauer sollte 20 Minuten nicht übersteigen.
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