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Schüssler Salze Nr. 11 - 24
11. Silicea - 24. Arsenum Jodatum
Die wichtigsten Nährstoffe für die menschliche Zelle nach Dr. Schüssler.
In unserer Schüsslersalze-Serie kommen wir zu den letzten beiden Hauptsalzen. Sie sind sehr wichtig für Haare, Nägel, Bindegewebe und bei eitrigen Entzündungen.

Nr. 11 Silicea, D 12
Silicea ist für den Aufbau des Bindegewebes und die Festigkeit von Haut, Haaren und Nägeln zuständig. Silicea muss über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, je nach Mangelerscheinungen ist die Einnahme oft über Jahre notwendig. Ein Mangel wirkt sich in einer frühzeitigen, körperlichen Alterung aus.

Wenn die Haut durch Siliceamangel schrumpft und durch das Bindegewebe nicht mehr elastisch ausgefüllt werden kann, entstehen vor allem im Gesicht Falten. Das Bindegewebe wird brüchig und reißt, wenn sich die Haut starkt ausdehnt. Das ist vor allem in der Schwangerschaft oder bei großer Gewichtszunahme der Fall.

Die Haare werden bei Siliceamangel brüchig und spalten sich, Finger- bzw. Zehennägel lösen sich in Schichten auf. Durch die Einnahme des Mineralstoffes tut man auch den Nerven sehr viel Gutes. Lärm- und Geräuschempfindlichkeit werden verringert, so auch unwillkürliches Zucken vor dem Einschlafen oder im Halbschlaf. Wenn der Organsimus übersäuert ist, entsteht nicht nur ein Mangel an Natrium phosphoricum, sondern auch an Silicea. Deshalb muss man bedenken, dass sich die beiden Mineralstoffverbindungen ergänzen und unterstützen.

Menschen, die bereits durch eine leichte Belastung, wie Stoß, Druck oder durch einen festen Griff einen Bluterguss bekommen, sollten das Bindegewebe mit Silicea unterstützen. Wichtig ist auch die Einnahme bei unangenehm riechendem Schweiß, Knochenbrüchen, Belastungen durch Gicht, Rheuma bzw. bei geschlossenen Eiterherden.

Als Abschluss zur charakterlichen Ebene: Wenn ein Mensch auf Grund seines Charakters ein so großes Harmoniebedürfnis hat, dass der Preis dafür die Selbstaufgabe ist, verbraucht der Körper sehr viel Silicea.

Nr. 12 Calcium sulfuricum, D 6
Calcium sulfuricum ist bei allen offenen Eiterungen wichtig. Vor allem auch für Abszesse, nachdem sie sich geöffnet haben. Da es auch entsäuernd wirkt, wird dieser Mineralstoff bei Gicht und Rheuma genommen. An einer Gesichtsfarbe "Weiß wie die Wand" ist ein Mangel zu erkennen.

Bei Behandlungen von offenen Eiterungen kann sehr schnell eine Besserung eintreten. Manchmal können Eiterherde durch herkömmliche Mittel nicht ohne weiteres behandelt werden. Zum Beispiel eine geöffnete Zahnfistel während der Schwangerschaft. Es ist auch eine vernünftige alternative Möglichkeit, Calcium sulfuricum bei einer eitrigen Mandelentzündung anzuwenden.

Außerdem wirkt es schleimlösend und ausscheidungsfördernd. Es ist sehr wichtig bei chronischer Bronchitis, Nebenhöhlen- und Mittelohrentzündung und auch bei Fließ- und Stockschnupfen kann es zusätzlich genommen werden.

Wir möchten Sie noch auf die 12 Erweiterungsmittel hinweisen, die Dr. Schüßler auf Grund der damals noch nicht so weit fortgeschrittenen Analysemethoden selbst nicht feststellen konnte, die jedoch auch im Körper ständig vorhanden sind. Da diese Mineralstoffe sich nur in allerfeinster Verteilung in den Zellen befinden, ist auch eine höhere Potenzierung sinnvoll, nämlich D 12:
Nr. 13 Kalium arsenicosum, D12 (Haut, Schwächezustände, Abmagerung)
Nr. 14 Kalium bromatum, D12 (Haut, Nervensystem, Beruhigungsmittel)
Nr. 15 Kalium jodatum, D12 (Schilddrüse)
Nr. 16 Lithium chloratum, D12 (Gicht, Rheuma, schwere nervliche Belastung)
Nr. 17 Manganum sulfuricum, D12 (unterstützt die Aufnahme von Eisen im Körper)
Nr. 18 Calcium sulfuratum, D12 (Erschöpfungszustände mit Gewichtsverlust)
Nr. 19 Cuprum arsenicosum, D12 (kolikartige Schmerzen, Nierenleiden)
Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum, D12 (Blähungskoliken, belastetes Nervensystem)
Nr. 21 Zincum chloratum, D12 (belasteter Stoffwechsel, Menstruationsbeschwerden, Nervenkrankheiten)
Nr. 22 Calcium carbonicum, D12 (Erschöpfungszustände, frühzeitiges Altern)
Nr. 23 Natrium bicarbonicum, D12 (Säurebelastung, Schlackenausscheidung)
Nr. 24 Arsenum jodatum, D12 (nässende Ekzeme, Pupertätsakne, Lungenerkrankungen, Heuschnupfen)

Auf zwei der Erweiterungsmittel möchten wir Sie besonders hinweisen. Sie haben einen besonderen Stellenwert.
Nr. 15 Kalium jodatum
Wegen des Jodgehalts ist Kalium jodatum ein geeignetes Mittel zur Behandlung von Schilddrüsenstörungen. Es wirkt ausgleichend bei Über- bzw. Unterfunktion. Ein Mangel dieses Salzes äußert sich durch ständiges Räuspern, Druckempfindlichkeit am Hals (kann sich bis zum Würgegefühl steigern) und hohe Erregbarkeit. Wenn Menschen zu niedergedrückter, weinerlicher, ja fast depressiver Stimmung neigen, sollte man ebenfalls an Kalium jodatum denken.

Falls eine Untersuchung anzeigt, dass schilddrüsensteuernde Medikamente einzunehmen sind, kann dieses Salz sehr gut gleichzeitig dazu genommen werden, da keine Wechselwirkung besteht und es sich immer um einen Ausgleich handelt. Bitte lassen Sie jedoch nie ein Medikament weg, ohne sich vorher mit Ihrem Arzt abzusprechen.
Nr. 22 Calcium carbonicum
Anwendungsgebiete sind schwere Erschöpfungszustände bzw. ständige willentliche Überforderung (Burning-Out-Syndrom). Es ist im Körper in den härtesten Teilen wie z. B. in den Hüllen der Oberschenkelköpfe gespeichert. Calcium carbonicum wirkt auch auf das vegetative System ein und steuert die Nahrungsaufnahme und die Ausscheidung.

Es wird bei frühzeitigem Altern verwendet, wenn man dazu neigt, sich körperlich zu verausgaben, außerdem bei schwächlichem Körperbau, mangelnder Ernährung, Schleimhautkatarrhen der Augen, Ohren und Luftwege, aber auch bei Durchfall und Anlage zum Dickwerden in jungen Jahren.

Für Kinder ist es ein sehr gutes Mittel, wenn sie schwer zahnen, sich die Fontanelle nur langsam schließt, sie lange nicht laufen lernen, häufig geschwollene Drüsen haben oder zu nässenden Ausschlägen neigen. Im Gesicht können Schlupflider auf einen Mangel dieses Mineralsalzes hinweisen.
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